Annette bloggt

Mein Weg zu mehr Fairantwortung
Müllvermeidung

nochmal spülen, jetzt aber: die Maschine

27. April 2017

Was ich übrigens schon seit Jahren vermeide zu kaufen um Müll zu sparen, sind Artikel die einzeln in Plastik verpackt sind, z.B. Spülmaschinentabs. Ich kaufe Pulver (ja, leider in Plastik), und nehme viel weniger wie vom Hersteller angegeben, nämlich nur einen halben Esslöffel, sprich das Fach, in das das Mittel reinkommt ist etwa zu einem Viertel voll.

Um darüberhinaus noch Strom und Wasser zu sparen läuft die Spülmaschine hauptsächlich mit dem 30 Grad Programm (von Hand nimmt man ja auch nicht viel heisseres Wasser) und ich drücke die „nur zur Hälfte voll Taste“. Die Maschine läuft dann nur 30 Minuten, es wird aber alles gut sauber!

 

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was für die Näherinnen unter Euch

26. April 2017

Bloggen macht mir total Spaß! Ich hätte das nie gedacht. Und was ich besonders toll finde ist, daß ich Input und Rückmeldungen bekomme auch von Leuten mit denen ich leider viel zu wenig Kontakt habe.

So hat mir letzte Woche eine sehr liebe Person diesen Link geschickt:

http://www.smarticular.net/obst-und-gemuese-beutel-statt-plastiktuete-diy/?c=wa

Also Leute, ran an die Nähmaschine! Ich hab ja leider schon meine Gemüsebeutel… 🙂

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verkehrt herum

25. April 2017

Vielleicht fällt Euch diese Woche jemand auf, der sein Oberteil verkehrt herum trägt.

Dies hängt auch mit dem gestrigen Jahrestag des Einsturzes von Rana Plaza zusammen. Show your label heißt die Aktion von Fashion Revolution. Durch das tragen eines Kleidungsstückes auf links sieht man das Etikett, auf dem im Normalfall steht, wo das Kleidungsstück hergestellt wurde. Die Idee der Menschen hinter Fashion Revolution ist, mit dem Zeigen des Etiketts auf den Mensch hinzuweisen, der dieses Kleidungsstück produziert hat. Eine schöne, und einfache Idee, für die ich aber zu feige bin… 🙁 Erzählt mal, ob Euch jemand auffällt diese Woche…!

Anbei noch der lesenswerte Artikel von Utopia zur Fashion Revolution Week 2017:

https://utopia.de/fashion-revolution-week-nachhaltige-mode-16332/

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wer, wie, wo?

24. April 2017

Heute jährt sich zum 4. Mal der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza Bangladesh, bei dem 1127 Menschen getötet wurden, und 2438 verletzt. Dieses Unglück hat mich damals sehr beschäftigt, und meinen Konsum verändert. Zuerst dahingehend, daß ich keine „Billigklamotten“ mehr gekauft habe. Durch meine Recherchen zu dem Thema habe ich aber ja dann herausgefunden, dass auch die vermeintlich „guten“ Firmen oft unter menschenunwürdigen Zuständen produzieren lassen. Seither versuche ich ja nun deutlich weniger zu kaufen, oder wenn dann fast ausschließlich Second Hand.

Ich bitte Dich, bevor Du ein neues Kleidungsstück kaufst, frag dich: Will ich es besitzen oder konsumieren. Sprich: Brauche ich es. Und: recherchiere bevor Du kaufst, versuche herauszufinden wer dies wie, und wo produziert hat. Falls Du es nicht herausfindest kannst Du das Etikett fotographieren und die Firma anschreiben und diese Fragen stellen. Unter „who made my cloth“ oder www. fashionrevolution. org findest Du mehr Informationen hierzu. Besonders jetzt diese Woche, aufgrund des Jahrestages gibt es viele Veranstaltungen und online viele Infos zu diesem wichtigen Thema!

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Nusse-Gsälz (Schokolade-Nuss-Brot-Aufstrich)

Heute hab ich zum ersten Mal selber Nutella Ersatz hergestellt. Das hatte ich schon lange vor, hauptsächlich um auf Palmöl zu verzichten. Ich befürchte nur, dass diese Aktion nicht zur Müllvermeidung beiträgt. Die Haselnüsse waren in einer Plastiktüte und die Blockschokolade auch (ich bin mir ziemlich sicher, dass die früher, als ich Kind war in einer Papierhülle war!). Immerhin schmeckt sie total lecker, es sind keine Konservierungsstoffe oder ähnliches drin, und die Herstellung hat total Spaß gemacht, vor allem weil das Rösten der Haselnüsse so einen tollen Geruch im ganzen Haus verströmt hat. 🙂

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lebenswertes Tierleben

23. April 2017

Ich hatte ja schon geschrieben, daß ich beim Einkauf im Rewe auf Qualivo gestoßen bin. Ich konnte das Konzept nicht richtig einordnen (bio, besser als bio, schlechter als bio…). Da ich es echt schwierig finde zu entscheiden wo ich Fleisch kaufen soll habe ich per email Kontakt aufgenommen. Daraufhin hat mich sein sehr netter Herr zurückgerufen. Der Herr Russ vom Hof Russ aus Lottstetten produziert tierfreundlich und nachhaltig, und hat Qualivo gegründet. Inzwischen gehörten weitere Höfe dazu, die alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Herr Russ hat mich eingeladen seinen Betrieb, oder einen seiner Partnerbetriebe zu besuchen, weshalb ich davon ausgehe, dass ich vor Ort wirklich Kühe aus Stroh, Hennen mit Scharrplatz und Schweine die sich suhlen vorfinden würde. Schön! Qualivo Fleisch ist wohl ca. 30% teurer als Bio Fleisch, aber ich denke das werde ich mal ausprobieren.

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